Die Chronik des Bürgergesangvereins

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Im Chorverband Ludwig Uhland

Singen ist eine "Sinnvolle Freizeit" 
Chronik
Bürgergesangverein 1856 eV.
1856
Gründung eines Männerchors unter dem Dirigenten Johann Steinhilber und Conrad Wiech als 1. Vorstand
1858
Anschaffung der ersten Vereinsfahne mit der Aufschrift, „Gesangverein Ofterdingen 1858“
1881
Fest aus Anlaß des 25-jährigen Jubiläums, mit den inzwischen gegründeten Nachbarvereinen
1887
Erste protokollarische Aufzeichnungen durch den Dirigenten „Direktor Bauer“
1899
Anschaffung einer neuen Vereinsfahne
1902
Teilnahme beim 1. Sängertreffen des neugegründeten Steinlach-Sängerbunds in Derendingen
1903
Nach 47 jähriger Tätigkeit als 1. Vorstand stirbt Conrad Wiech
1906
Feier zum 50-jährigen Jubiläum mit Beteiligung von vierzehn auswärtigen Vereinen
1927
Beim Sängerfest des Steinlach-Sängerbunds in Hechingen wird Ofterdingen neben Gomaringen und Kilchberg für 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet
1928
Mit dem plötzlichen Tod von Oberlehrer Johann Wagner verliert der Männergsangverein nach 38-jähriger Dirigententätigkeit seinen hochgeschätzten Chorleiter
1931
Trotz der wirtschaftlichen Krisenzeit feiert der Verein ein glanzvolles Fest zum 75-jährigen Bestehen
1933
Am 26. November werden auf Erlaß des Nazi-Regime die beiden Ofterdinger Gesangvereine Männergesangverein und der Sängerbund zu einem Verein unter dem Namen „Bürgergesangverein 1856 Ofterdingen“ zusammengelegt
1946
Mit einem Schreiben vom 1. Februar an das Französische „Militaire Gouvernement Du Cercle“ in Tübingen stellt der Bürgergesangverein den Antrag auf Neugründung des Vereins, was in einem Schreiben von der Französischen Besatzungsmacht am 6. März genehmigt wird
1949
Im Herbst kommt Alfred Hahn als Chorleiter zum Bürgergesangverein
1950
Auf Drängen des neuen Chorleiters Hahn gründet der Bürgergesangverein trotz zum Teil starken Widerstand der Männer einen Frauenchor
1953
Der Bürgergesangverein richtet das 2. Steinlachsängertreffen der neu gegründeten Steinlachsängervereinigung aus. Von den Einnahmen, die laut Versammlungsbeschluß der Mitglieder gut angelegt werden sollen, wird für 3100,00 DM ein Blüthner-Flügel gekauft. Wie bei der Generalüberholung festgestellt wird, ist er laut Seriennummer Baujahr 1898
1956
Mit einem dreitägigen Fest feiert der Bürgergesangverein sein 100-jähriges Jubiläum
1957
Verbunden mit einem Festakt wird dem Bürgergesangverein am 1. Dezember in Reutlingen die Zelter-Plakette übereicht
1965
Der Bürgergesangverein ist Ausrichter des 12. Steinlachsängertreffens
1966
Hans Laur wird neuer Vorstand beim Bürgergesangverein
1976
Zum 21. Steinlachsängertreffen treffen sich die Bezirksvereine wieder in Ofterdingen
1980
Chorleiter Alfred Hahn übergibt nach 30-jähriger Chorleitung, mit vielen Höhepunkten, die Stimmgabel seinen selbst ausgewählten Nachfolger Diethelm Walter. Alfred Hahn wird zum Ehrenchorleiter ernannt.
1981
Der BGV feiert das 26. Steinlachsängertreffen und sein 125-jähriges Jubiläum mit einem großen viertägigen Fest, wobei der neue Chorleiter Diethelm Walter sein gelungenes Debüt gibt. Im September stirbt Ehrenvorstand Albert Futter.
1988
Der Bürgergesangverein richtet im März den Gautag des Uhlandgaus aus. Im Mai stirbt unerwartet nach kurzer schwerer Krankheit und 22 jähriger Vorstandschaft Hans Laur
1990
Der Bürgergesangverein richtet das 34. und letzte Steinlachsängertreffen aus
1996
Das 3. Bezirkssängertreffen des neu gegründeten Bezirks Steinlach-Härten-Wiesaz wird vom Bürgergesangverein ausgerichtet/dd>
1999
Der Bürgergesangverein wird ins Vereinsregister beim Amtsgericht in Tübingen eingetragen und ist somit e.V.
2000
Chorleiter Diethelm Walter übergibt auf eigenen Wunsch nach 20 erfolgreichen Jahren beim Bürgergesangverein, zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte an eine Frau, sein Amt an Inna Wecker. Im November stiftet das Sängerehepaar Erna und Horst Bebensee dem Bürgergesangverein für die Mehrzweckhalle ein Klavier, damit die seitherige Ausleihe bei den Gesangsveranstaltungen in der Mehrzweckhalle ein Ende hat.
2001
Bei der Jahreshauptversammlung am 27. Januar wird Diethelm Walter zum Ehrenchorleiter ernannt
2004
Im November wird auf Anregung jüngerer aktiver Sängerinnen und Sänger des Vereins ein Versuchschor gebildet, der sich seit Sommer 2005 das „s’Chorle“ nennt und erstmals beim Jubiläumskonzert 2006 auftreten wird
2005
Im Juli stirbt kurz vor seinem 91. Geburtstag Ehrenchorleiter Alfred Hahn, der die Chöre des BGV von 1950 bis 1980 geleitet hat
2006
Der Verein feiert mit mehreren Veranstaltungen: Festkonzert, Festabend, Bezirkssängertreffen und einen Gedenk-Festgottesdienst sein 150-jähriges Jubiläum. Am 15. Juli wird dem Verein in einem Festakt im Rahmen des Landes-Musik-Festival in Heidenheim an der Brenz durch den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg Herrn Günther H. Oettinger die Conradin-Kreutzer-Tafel verliehen.
2007
Mit Inge Renz wird erstmalig in der über 150-jährigen Vereinsgeschichte eine Frau in die Vorstandschaft gewählt
2008
Wg. des Umbaus der Zehntscheune (wir sollen dort ein neues Singlokal erhalten) finden unsere Chorproben seit 4.März 2008 im Vereinszimmer (Halle) statt. Unsere Notenbestände, Archiv usw. werden im Gebäude Rathausgasse untergebracht. Unser Flügel im Gebäude Schmid. Beide beim Rathaus. Nach ca. 50-jähriger Tradition findet das vorläufig letzte Silvestersingen in der Mauritiuskirche statt
2009
Im Oktober 2009 Beginn der Kooperation BGV / Burghofschule. Gabriele Hoß singt eine Stunde am Nachmittag, mit zu Beginn 8 Grundschülern, um die Freude am Singen der Kinder zu fördern. Am 20.12. fand das erste „Singen unterm Christbaum“, begleitet vom Posaunenchor des CVJM Ofterdingen e.V. , auf der Insel erfolgreich statt
2010
Bei der JHV im Jan. wird Inge Renz zur 1. Vorsitzenden gewählt. 2. Vorsitzender wird Bernd Honemann. Im April kauft der BGV ein Korg E-Piano (1.148 €), um die Lieder vom ´s Chörle und evtl.des Chores bei Auftritten zu begleiten. Frau Wecker-Jung wird für ihr 10-jähriges Chorleiter-Jubiläum geehrt und mit einem kleinen Geschenk bedacht. Gabriele Hoß legte am 30.10. die Vizechorleiterprüfung mit Bravour ab. Die von Kirche und Gemeinde wiederbelebte Gedenkfeier zum Volkstrauertag wird vom BGV musikalisch umrahmt. Dies soll im 2-Jahres-Rhythmus weitergeführt werden
2011
Im Festsaal der Zehntscheune in Ofterdingen findet am 25.09.zum ersten Mal die Ehrungsmatinee des Bezirks Steinlach-Härten-Wiesaz statt. Von der Präsidentin des Chorverbands Ludwig-Uhland, Irmgard Naumann, konnten 24 Jubilare geehrt werden. Davon allein vom BGV 3 Männer und 1 Frau zum 60 jährigen. Das Silvestersingen in der Kirche wird wieder aufgenommen und soll im 2-Jahres-Rhythmus fortgeführt werden
2013
Bernd Honemann gibt den 2. Vorsitz auf, Nachfrolger wird Heiko Lübbe. Ein eigenes Chörle-Konzert (bunter Liederabend, Soiree) findet am 23.02.2013 erstmals im Festsaal der Zehntscheune statt. 170 Besucher! Nach längeren Verhandlungen mit der Gemeinde kommt der Blüthner-Flügel wieder in den Festsaal der Zehntscheune, als Leihgabe an die Gemeinde. Der Flügel kann bei Konzerten benutzt werden, nicht nur vom BGV!
2014
Am 20.01.2014 wird als neue Veranstaltungsreihe des BGV „Singen für jedes Alter“ gestartet. Zuerst im Keller der Museumsscheune, dann sollen Gemeindehaus und Zehntscheune ausprobiert werden. Die musikalische Begleitung übernimmt die Gitarrengruppe nach dem TALIBU. Es ist aber auch Akkordeon denkbar.
Am 30.11.2014 findet auf langjährigen Wunsch unserer Chorleiterin Frau Wecker-Jung unser erstes Adventskonzert im Festsaal der Zehntscheune statt, mit Gemischtem Chor, s'Chörle, Burghofchörle, Bläser der MZO und Gedichtvorträgen.
2015
Im April wurde auf Antrag für s'Chörle ein Liedausschuss bestehend aus 4 Mitgliedern eingerichtet. Dieser soll Liedvorschläge an Frau Wecker unterbreiten.
"Singen für jedes Alter" wurde am 18.05.2015 zum vorläufig letzten Mal im Seniorenhaus "Mauritiusblick" mit den Gitarrendamen veranstaltet. Zuvor war es vorwiegend im Festsaal der  Zehtscheune, kostenlos, möglich. Doch die Schule beansprucht den Raum immer für sich, so daß wir leider nicht mehr zum Zug kommen.
Frau Wecker (Künstlername) wird in der September-Singstunde zum 15jährigen Chorleiterjubiläum geehrt und mit einem kleinen Geschenk bedacht.
2016
Der BGV ist Ausrichter des Chorverbandstages des Chorverbands Ludwig Uhland am 13. + 14.2.2016 in der Burghof-Halle. Mit Vorabendkonzert und Versammlung.
2017
Ein 2-Tages-Ausflug fand am 15./16.7. 2017  Juli zum vorläufig letzten Mal statt, mangels Interesse.
Sänger Jürgen Futter richtet die Mitgliederverwaltung über das Programm "INUGA" des CLU ein.
Die Gemeinde Ofterdingen stellt dem BGV und dem AV auf dem Gelände "Speidel-Hof Bachsatzstraße" einen Container zur Verfügung. Zur Lagerung unserer Fest-Utensilien, da das AV-Häusle abgerissen wird!
2018
Zum zweiten Mal findet die Ehrungsmatinee des CLU in der Zehntscheune in Ofterdingen am 04.11.2018 statt. Vier Sängerinnen des BGV wurden Präsident Eberhard Wolf und Vize Waldemar Koitsch geehrt.
2019  
Inge Renz gibt nach 12 Jahren die Führung des Vereins ab.  Neuer 1. Vorsitzender ist Heiko Lübbe und der 2. Vorsitzende ist Peter Müller.  
Das Burghof-Chörle ist seit 10 Jahren fester Bestandteil unserer Frühjahrskonzerte. Am 18 Mai 2019 feierten wir bei diesem Anlass unsere 10jährige Kooperation mit der Burghof-Schule Ofterdingen.
Am 30. November erstmalige Teilnahme am Ofterdinger Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz.
2020 
's Chörle wird in Vollton umbenannt, um nicht mehr mit einem Kinderchor verwechselt zu werden.

Am 10 März 2020 wurde die letzte Chorprobe für die beiden Chöre des Bürgergesangvereins abgehalten. Danach wurde der Chorbetrieb anlässlich der herrschenden Corona Pandemie sowohl als Präventivmaßnahme als auch behördlich bis auf weiteres eingestellt.
Mitte Oktober soll es erste Versuche geben, eingeschränkt und mit einem Hygienekonzept den Chorbetrieb wieder langsam aufzunehmen.




           



           
                          

                               

Die Geschichte des Bürgergesangvereins

Da aus dem Gründungsjahr 1856 keine Aufzeichnungen vorliegen, ist die Jugendzeit des BGV nur aus mündlicher Überlieferung alter Sänger nachzuvollziehen. So soll sich im Jahre 1856 ein kleiner Kreis junger Männer zusammengeschlossen haben, die unter seinem Dirigenten, Lehrer Johann Steinhilber, einen Männerchor gegründet haben.

Schon bald wuchs die Zahl der Sangesfreudigen und als der Verein nach außen hin vertreten werden musste, wurde Conrad Wiech zum Vorstand gewählt. Er stand dem Verein bis zu seinem Tode im Jahr 1903 vor. Bereits zwei Jahre nach der Gründung des Vereins, 1858, wurde eine Standarte angeschafft, die noch heute im Vereinsarchiv vorhanden ist. Streng waren die Aufnahmebedingungen in der Gründungszeit, konnte man doch erst nach der Militärzeit, in der Regel nach dem 23. Lebensjahr dem Männerchor beitreten.

Das wichtigste Ereignis aus der Jugendzeit des Vereins war wohl die Feier des 25-jährigen Bestehens im Jahre 1881, welche in Gemeinschaft mit den inzwischen gegründeten Nachbarvereinen begangen wurde. Erste schriftliche Aufzeichnungen in Form eines Protokoll gehen zurück ins Jahr 1887, als der damalige Dirigent "Direktor Bauer" die ersten schriftlichen Aufzeichnungen tätigte. Im Jahre 1899 legte sich der Männerchor eine neue, "schmuckere Vereinsfahne" zu, die ebenfalls noch vorhanden ist. Auch das 50-jährige Jubiläum im Jahre 1906 wurde groß gefeiert. Wie im Protokoll, das es inzwischen gab, geschrieben steht, war es ein großartiges Fest bei herrlichstem Wetter, bei dem sich 14 auswärtige Vereine beteiligt haben. Einen Rückschlag in der Vereinsarbeit brachte der 1. Weltkrieg und die darauf folgende Inflation. In der Zeit des 1. Weltkrieges ruhte der Singstundenbetrieb, aber schon bald danach nahm der inzwischen auf 60 Sänger angewachsene Männerchor den Chorbetrieb wieder auf. Trotz der wirtschaftlichen Krisenzeit, feierte der Männergesangverein 1931 ein glanzvolles Fest zu seinem 75-jährigen Bestehen.

Einen großen Umbruch in der Vereinsgeschichte brachte das Jahr 1933 mit der Gleichschaltung der Vereine, Kirchen usw. durch das Nazi-Regime. Bei Gemeinden unter 2000 Einwohner war nur ein Gesangverein erlaubt, Ofterdingen hatte aber nur 1550 Einwohner und zwei Gesangvereine. Dies waren der Männergesangverein 1856 mit 70 Sängern und der Sängerbund 1892 mit 50 Sängern. Unter Vorsitz von Jacob Göhner, Ehrenvorstand des Männergesangverein, trafen sich die Vertreter der beiden Gesangvereine am 26.11.1933 im Gasthaus "Kühlen Brunnen". Beide Vereine wurden zusammengelegt und der Verein führt seither den Namen Bürgergesangverein 1856 Ofterdingen. Durch den Zusammenschluß zählte der Verein 120 Sänger und es folgten sehr wechselvolle Jahre. Da nach Ausbruch des 2. Weltkrieges nur sehr wenige aktive Sänger zu Hause bleiben durften, blieb der Chorbetrieb auf die Mitwirkung bei Trauergottesdiensten und Beerdigungen beschränkt.

Mit einem Schreiben vom 1. Februar 1946 an das „Militaire Gouvernement Du Cercle“ in Tübingen und dessen Genehmigung am 6. März 1946, nahm der Bürgergesangverein seinen Singstundenbetrieb wieder auf. Obwohl viele Sänger nicht mehr vom Krieg heimkehrten, wuchs der Chor durch Neuzugänge in wenigen Jahren auf 110 aktive Sänger. Einen weiteren großen Umbruch brachte das Jahr 1950, als der im Herbst 1949 nach Ofterdingen gekommene neue Chorleiter Alfred Hahn darauf drängte, einen Frauenchor zu gründen. Das sorgte bei den Männern für große Unruhe und manche traten sogar aus dem Verein aus. Dass dieser Schritt damals richtig war, zeigt sich heute nicht nur beim Bürgergesangverein in Ofterdingen. Ein weiterer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war das Jahr 1956, als der Bürgergesangverein sein 100-jähriges Jubiläum mit 120 aktiven Sänger/-innen ein dreitägiges Fest feierte, sowie das Jahr danach, als dem BGV am 1. Dezember 1957 bei einem Festakt in Reutlingen die Zelter-Plakette verliehen wurde. Seit 1950 veranstaltet der BGV im Frühjahr ein öffentliches Konzert und wirkt seit 1954 bei den Jahresabschluß-Gottesdiensten in der Ofterdinger Mauritiuskirche mit.

Das 125-jährige Vereinsjubiläum 1981 wurde mit 92 aktiven Sänger/innen und einem viertägigen Fest, bei dem sich der Bürgergesangverein eine neue, seine dritte Vereinsfahne, zulegte, groß gefeiert. Mit den alljährlichen Konzerten, der Ausrichtung des Uhland-Gautag 1988 und verschiedener Bezirkssängertreffen, sozialen Singen in Altersheimen und Kliniken, sowie das Mitwirken bei Gottesdiensten, strebte der Bürgergesangverein seinem 150-jährigen Bestehen entgegen. Dieses 150-Jährige Vereinsjubiläum 2006 wurde mit einem Jubiläumskonzert im Mai, dem Festabend und Bezirkssängertreffen im Juli sowie mit einem Gedenk-Festgottesdienst im September mit 52 aktiven Sänger/innen gefeiert. Einen viel versprechenden ersten öffentlichen Auftritt hatte das im Herbst 2004 gegründete 's Chörle des Bürgergesangverein beim Jubiläumskonzert.

Ein zusätzlicher Höhepunkt wurde dem Verein im Jubiläumsjahr zuteil, als ihm am 15. Juli im Rahmen des Landes-Musik-Festival in Heidenheim an der Brenz durch den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg Günther H. Oettinger die Conradin-Kreutzer-Tafel verliehen wurde. Nachdem im Jahr 2000 Inna Wecker als erste Frau die Chorleitung übernahm, bewiesen auch die Vorstandswahlen 2007, dass beim Bürgergesangverein die Zeit nicht still steht. Damals wurde mit Inge Renz erstmalig in der über 150-Jährigen Vereinsgeschichte eine Frau in die Vorstandschaft gewählt.

Zum 160-jährigen Vereinsjubiläum im Jahr 2016 gab es keine besonderen Feierlichkeiten. Es wurde als Motto der Frühjahrsfeier "Musikalische Zeitreise - 160 Jahre BGV" gewählt. Frau Wecker hat Lieder der Vergangenheit wie zum Beispiel "Gretula" (1950) bis zur Neuzeit zum Beispiel "Peter Alexander-Medley" (2010) ausgewählt, um dieses Jubiläum zu würdigen!